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Ein `!Open-Top-Containerschiff`! ist ein `F33f`_`[Containerschiff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Containerschiff]`_`f, das auf einem Teil oder dem kompletten Laderaum keine `F33f`_`[Lukendeckel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lukendeckel]`_`f hat.
>>Contents
• `F0af`_`[Besonderheiten`#besonderheiten]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Galerie`#galerie]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
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>>Besonderheiten
Die Bezeichnung Open-Top-Containerschiff leitet sich aus der Art der nach oben hin offenen Konstruktion ab (engl. `*open top`* = oben offen). Auf Schiffen dieser Art werden die zu ladenden Container vom Laderaumboden über das bei herkömmlichen Containerschiffen mit `F33f`_`[Lukendeckeln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lukendeckel]`_`f verschlossene Deck hinaus übereinandergestapelt. Die Stauung an Deck wird dabei von nach oben reichenden Führungsschienen, den `F33f`_`[Cellguides`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cellguides]`_`f, unterstützt. Die Vorteile liegen in der Verringerung der Be- und Entladezeiten sowie der Gewichtseinsparung durch den Wegfall der Lukendeckel. Demgegenüber ist ein leistungsfähiges Pumpsystem, ein hoher `F33f`_`[Freibord`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schiffsmaße]`_`f und ein entsprechend gestaltetes `F33f`_`[Vorschiff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bug_(Schiffbau)]`_`f nötig, um zu große Mengen an überkommendem beziehungsweise eindringendem Seewasser zu vermeiden. Dadurch, dass die Lukendeckel fehlen, muss darüber hinaus höherfester Stahl eingesetzt und die Gurtung versteift werden.
>>Geschichte
Das weltweit erste Open-Top-Containerschiff ist die 1990 von der Teraoka-Werft in Nandan-chō gebaute `*`F33f`_`[Bell Pioneer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bell_Pioneer]`_`f`* mit 301 TEU. Im Jahr 1992 baute dieselbe Werft mit der `*Euro Power`* ein leicht vergrößertes `F33f`_`[Schwesterschiff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwesterschiff]`_`f der `*Bell Pioneer`*. Im Auftrag der Reederei `F33f`_`[Nedlloyd`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nedlloyd]`_`f folgten 1991/92 deutlich größere Containerschiffe, die als `F33f`_`[Ultimate-Container-Carrier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ultimate_Container_Carrier]`_`f-Typ von Mitsubishi Harima Heavy Industries und Ishikawajima Harima Heavy Industries gebaut wurden. Die Serie umfasste zunächst fünf `F33f`_`[Panamax`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Panamax]`_`f-Schiffe. Ebenfalls auf niederländische Rechnung entstanden 1992/93 die jeweils 1646 TEU fassenden `*Atlantic Lady`* und `*European Express`* auf der Verolme-Werft im niederländischen Heusden. Ab 1993 entstanden bei der HDW in Kiel die Schiffe der `F33f`_`[Norasia-Fribourg-Klasse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Norasia-Fribourg-Klasse]`_`f und im Jahr 1994 lieferte die Verolme-Werft zwei weitere aber mit einer Kapazität von 558 TEU etwas kleinere Open-Top-Schiffe ab, die `*Reggeborg`* und `*Reestborg`*. Im selben Jahr folgten die bisher größten Open-Top-Schiffe, die `F33f`_`[Postpanamax`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Postpanamax]`_`f-Ultimate-Container-Carrier, `*Nedlloyd Hongkong`* und `*Nedlloyd Honshu`*. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit kam man jedoch wieder davon ab, Open-Top-Schiffe mit mehr als 1000 TEU zu bauen. 1996 begann die Hamburger `F33f`_`[Sietas-Werft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=J._J._Sietas]`_`f mit dem Bau mehrerer, zum Teil äußerst erfolgreicher, Open-Top-Containerschiffstypen der Baureihen `F33f`_`[Typ 160`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sietas_Typ_160]`_`f, `F33f`_`[Typ 168`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sietas_Typ_168]`_`f, Typ 171 sowie `F33f`_`[Typ 178`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sietas_Typ_178]`_`f. Für die Reederei `F33f`_`[Wagenborg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wagenborg]`_`f wurde 2007 von der IHC-Werft in den Niederlanden der Open-Top-Einzelbau `*Rijnborg`* gebaut, dem aber keine Serienfertigung folgte. Die in `F33f`_`[Singapur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Singapur]`_`f ansässige `F33f`_`[X-Press Feeders Group`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=X-Press_Feeders_Group]`_`f stellte ab 2024 die ersten `F33f`_`[Technolog Stream CV 1259`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Technolog_Stream_CV_1259]`_`f in Dienst, die in China gebaut werden und vom Hamburger `F33f`_`[Ingenieurbüro`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ingenieurbüro]`_`f Technolog Services entworfen wurden.
>>Galerie
>>Literatur
• Schreiber, `*Open-top: Neue Schiffsgeneration`*, Schiffahrt international 2/1998, Schiffahrtsverlag „Hansa“, Hamburg, S. 28.
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